Der Wetterhahn auf dem Kirchturm ist weit mehr als ein Windanzeiger. Er erinnert an den Verrat des Petrus, der den Herrn verleugnete, ehe der Hahn krähte.
Zugleich kündigt sein Ruf den neuen Morgen an. Hoch über der Kirche empfängt er als Erster die Strahlen der aufgehenden Sonne und wird so zum Zeichen der Hoffnung: Nach der Nacht bricht ein neuer Tag an, nach Schuld und Versagen schenkt Gott einen neuen Anfang.
Der Wetterhahn verbindet sich mit dem Kirchengebäude zu einem kraftvollen Bild des Glaubens – wachsam, dem Licht entgegengewandt und als stiller Zeuge der Auferstehung Christi, deren Licht jede Dunkelheit überwindet.
Foto: Claudia Meuser
ausgegeben am 09. Juli 2026
Die Impulse, bestehend aus Gedanken, Gebeten und Segenswünschen, liegen auch in gedruckter Form in der Grabeskirche aus - direkt neben dem Taufbecken. Mögen Sie Ihnen und vielleicht auch Menschen, die Ihnen nahestehen, Trost und Freude sein. Fühlen Sie sich bedacht und begleitet!