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Impuls

Aus einem Turm in der Toskana lugt ein steinernes Wildschwein hervor. Ich hätte es übersehen, wenn ich nicht zuvor in einem alten Reiseführer davon gelesen hätte. 

Wie wahr ist der Satz: „Was man nicht weiß, sieht man nicht.“ 

Oft gehen wir auch an den Spuren Gottes vorbei, weil wir nicht mit seiner Gegenwart rechnen. Dabei begegnet er uns im Mitmenschen, im geteilten Brot, in einem Wort, das tröstet, und in der Liebe, die ohne große Gesten da ist. Wer mit offenem Herzen schaut, entdeckt, dass Gott längst da ist – oft verborgen, aber nie fern.

Foto: Claudia Meuser
ausgegeben am 06. August 2026

Die Impulse, bestehend aus Gedanken, Gebeten und Segenswünschen, liegen auch in gedruckter Form in der Grabeskirche aus - direkt neben dem Taufbecken. Mögen Sie Ihnen und vielleicht auch Menschen, die Ihnen nahestehen, Trost und Freude sein. Fühlen Sie sich  bedacht und begleitet!